Bodenversiegelung

ZUBETONIERT, ASPHALTIERT, VERPFLASTERT

Das Gemeindegebiet Pressbaums umfasst 58,8 Hektar. Davon werden 40.000 m2 jährlich zubetoniert, asphaltiert oder verpflastert. Oft durch Beauftragungen der Gemeinde selbst. Durch die undurchlässigen Schichten kann der Boden keinen Niederschlag mehr aufnehmen. Tiere, Pflanzen und Menschen sind die Leidtragenden. Unwetter und klimatische Chaossituationen sind die Folge. In Hitzeperioden werden Abkühlungsvorgänge immer schwieriger. Das Zentrum von Pressbaum ist auf dem unguten Weg zur Betonwüste zu werden.

Als Obmann der „Pro Pressbaum SPÖ“ fordere ich daher für unsere Biosphärenparkgemeinde und ihre Bevölkerung

• bei jedem Bauvorhaben eine Erhebung der undurchlässigen Bodenbedeckungen

• eine Reduktion der Bodenversiegelungen durch Ersatzpflanzungen

• den Erhalt von Grünlandzungen

• eine Verpflichtung bei Großbauvorhaben Grünflächen zu belassen oder zu schaffen

• die Versiegelung von Parkflächen für Kraftfahrzeuge nicht zu dynamisieren und

• Gemeindeprojekte ohne Grünlandverlust zu planen und zu realisieren

Zur Erinnerung und Beachtung:

Die Stadtgemeinde unter der Führung des Bürgermeisters ist als Baubehörde erster Instanz bei jeder Baugenehmigung mitverantwortlich!

Es geht um unser Pressbaum, es geht um unser Klima!

STOPP DEM FLÄCHENFRASS

Stadtrat Reinhard Scheibelreiter

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6 Kommentare

  1. IST der ehem. Grasl-Grund nicht schon seit Jahrzehnten ‚versiegelt‘? Oder der vom (jetzigen) Pagro…
    Ich komm mit den gezeigten Beispielen zum Thema so garnicht zurecht. So argumentieren idR nur Grüne (oder hab ich mich in der Farbe geirrt und sehe nur die Komplementärfarben).

    1. Natürlich bestehen die Betonierung und Verpflaste-rung bei Grasl und Pagro lang, weil damals das Bewusstsein hierfür gefehlt hat. Dir Fotos sind also beispielhaft zu verstehen. Aber mit Grün und Rot hat das sicher nichts zu tun, sondern mit dem erforderlichen Umweltbewusstsein für die Zukunft der Bevölkerung.

  2. Dieses Ansinnen unterstütze ich voll und ganz!

  3. Bei manchen Flächen gebe ich dem Verfasser durchaus recht (z. B. Hansenvilla). Aber bei anderen Projekten wie z. B. Ehem. Fa. Grasl sehe ich nicht nur optische Vorteile, sondern auch die Chance eines Verkehrskonzepts, das die Verkehrssituation durchaus verbesser könnte.

    1. In Bezug auf die schon lange bestehenden Bodenversiegelungen (Grasl, Pagro) wird es für den Nachfolgebetrieb (Billa Plus??) einer umfas-senden Verkehrslösung für beide inklusive Einmün-dung der Fröscherstraße in die B44 bedürfen. Zuständig ist unser grüner Vizebürgermeister

  4. In Bezug auf Grasl-Grund wird es einer umfassen-den Verkehrslösung für den Nachfolgebetrieb (Billa Plus??), Pagro und Einmündung Fröscherstraße bedürfen. Zuständig hierfür wäre unser grüner Vizebürgermeister

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